Kosten sichern und Projekte im Plan halten

Nachtragsmanagement

Von der Erfassung bis zur Vergütung – LPI sorgt für die strukturierte und nachvollziehbare Abwicklung aller Nachträge.

Kom­plet­te Nach­trags­be­ar­bei­tung nach BGB und VOB/B

Neu­tra­le Be­wer­tung für Auf­trag­ge­ber und Auftragnehmer

Technische Expertise, verlässliche Methoden
und strukturierte Abläufe aus einer Hand
Nachtragsmanagement LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Von der Abweichung bis zur Vergütung

Klar­heit und Fair­ness bei jeder Projekt­änderung

In Bau­pro­jekten sind Leis­tungs­än­de­run­gen, zu­sätz­li­che Ar­bei­ten oder un­vor­her­seh­ba­re Er­eig­nis­se kei­ne Aus­nah­me. Oh­ne pro­fes­si­o­nel­les Nach­trags­ma­nage­ment füh­ren sol­che Ab­wei­chun­gen schnell zu Ter­min­ver­zö­ge­run­gen, Bud­get­über­schrei­tun­gen oder Streitigkeiten.

LPI be­glei­tet Sie deutsch­land­weit von der ers­ten Fest­stel­lung der Ab­wei­chung bis zur ver­trag­lich ab­ge­si­cher­ten Ver­gü­tung: neu­tral, in­ter­dis­zi­plin­är und mit fun­dier­ter Kennt­nis der tech­ni­schen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Sicher dokumentieren, fair abrechnen

Alle Leistungen rund um Nachträge

Mit ei­ner struk­tu­rier­ten Nach­trags­be­ar­bei­tung durch LPI si­chern Sie Kos­ten, Ter­mi­ne und die Ver­trags­klar­heit. Wir er­fas­sen Ab­wei­chun­gen früh­zei­tig, prü­fen tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che Aus­wir­kun­gen, über­neh­men die rechts­sich­e­re Do­ku­men­ta­ti­on und be­glei­ten die Ver­hand­lung bis zur Ei­ni­gung. Un­ser in­ter­dis­zi­plinä­res Team sorgt für be­last­ba­re Kal­ku­la­ti­o­nen und mi­ni­miert die Ri­si­ken für beide Vertragsparteien.

Drei Phasen zum Erfolg

Ablauf des Nachtragsmanagements

Nachtragsmanagement LPI Ingenieurgesellschaft mbH

01

Feststellen & Dokumentieren

Er­ken­nen und schrift­li­ches Er­fas­sen von Ab­wei­chun­gen zwi­schen Bau-Soll und Bau-Ist.

02

Prüfen & Kalkulieren

Tech­ni­sche Be­wer­tung, Kos­ten- und Terminfolgen ermitteln.

03

Verhandeln & Vereinbaren

Kon­di­ti­o­nen ab­stim­men, Nach­trä­ge frei­ge­ben und abrechnen.

Nachtragsmanagement LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Nachtragsmanagement – Phase 1

Erfassung und Analyse

Je­des er­folg­rei­che Nach­trags­ma­nage­ment be­ginnt mit ei­ner prä­zi­sen Fest­stel­lung der Ab­wei­chung. LPI er­fasst Än­de­run­gen durch Vor-Ort-Be­ge­hun­gen, Plan- und Leis­tungs­ver­gleich so­wie di­gi­ta­le Do­ku­men­ta­ti­on. Wir prü­fen die Ur­sa­chen – ob tech­ni­sche An­pas­sung, Men­gen­meh­rung oder zu­sätz­li­che Leis­tung – und schaf­fen da­mit die Grund­la­ge für ei­ne nach­voll­zieh­ba­re und rechtssichere Abwicklung.

Nachtragsmanagement LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Nachtragsmanagement – Phase 2

Bewertung und Kalkulation

Auf Ba­sis der Ana­ly­se er­stel­len wir ei­ne be­last­ba­re Be­wer­tung der Kos­ten- und Ter­min­fol­gen. Wir kal­ku­lie­ren un­ter Be­rück­sich­ti­gung von BGB (§650b/c), VOB/B (§2) und pro­jekt­be­zo­ge­nen Ver­ein­ba­run­gen. Un­se­re Be­rech­nun­gen die­nen als neu­tra­le Ent­schei­dungs­grund­la­ge für Auf­trag­ge­ber und Auf­trag­neh­mer und wer­den klar nachvollziehbar aufbereitet.

Nachtragsmanagement LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Nachtragsmanagement – Phase 3

Verhandlung, Vereinbarung und Abrechnung

In der letz­ten Pha­se mo­de­rie­ren wir die Ab­stim­mung zwi­schen den Ver­trags­par­tei­en, un­ter­stüt­zen bei der for­ma­len An­mel­dung und be­glei­ten die Frei­ga­be der Nach­trä­ge. Nach Ei­ni­gung sor­gen wir für ei­ne voll­stän­di­ge Do­ku­men­ta­ti­on, da­mit die An­pas­sung für al­le Be­tei­lig­ten trans­pa­rent und revisionssicher nachvollziehbar bleibt.

Nachtragsmanagement LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Individuelle, zielführende Konzepte

Praxistaugliche Lösungen für alle Bauphasen

Je­des Bau­pro­jekt ist an­ders – da­her pas­sen wir un­ser Nach­trags­ma­nage­ment in­di­vi­du­ell an Ih­re Pro­jekt­pha­se, Ver­trags­form und Rollenverteilung an.

Neubau

Än­de­run­gen früh­zei­tig er­fas­sen und kalkulieren

Umbau

Fle­xi­ble An­pas­sung an bestehende Strukturen

Bestand

Rechts­si­che­re Nach­trä­ge auch bei komplexen Altbauten

Nachtragsmanagement LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Stark in der Umsetzung

Interdisziplinäre Kompetenz & geprüfte Vorlagen

Un­ser Team ver­eint tech­ni­sche In­ge­nieurs­kom­pe­tenz, bau­wirt­schaft­li­che Er­fah­rung und Kennt­nis der ein­schlä­gi­gen Nor­men und Ge­set­ze. Durch pra­xis­er­prob­te Vor­la­gen und struk­tu­rier­te Pro­zes­se er­hal­ten Sie ein Nach­trags­ma­nage­ment, das ef­fi­zi­ent, trans­pa­rent und rechtssicher ist.

Präzise, normgerecht, praxisorientiert

Unser Leistungsspektrum im Nachtragsmanagement

Ana­ly­se und Er­fas­sung von Leistungsabweichungen

Tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che Be­wer­tung von Nachträgen

Kal­ku­la­ti­on nach BGB §650b/c und VOB/B §2

Er­stel­lung for­ma­ler Nach­trags­an­ge­bo­te oder -prüfungen

Un­ter­stüt­zung bei Nachtragsverhandlungen

Voll­stän­di­ge Do­ku­men­ta­ti­on für Vertrags- und Behördennachweise

Pro­zess­op­ti­mie­rung und Schu­lung für Projektteams

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FAQ

Häufige Fragen zum Nachtragsmanagement

Was ist ein Nachtrag im Bauvertrag?

Ein Nach­trag im Bau­we­sen be­zeich­net die nach­träg­li­che Än­de­rung oder Er­wei­te­rung der ur­sprüng­lich ver­ein­bar­ten Bau­leis­tun­gen im Bau­ver­trag. Sol­che Nach­trä­ge ent­ste­hen häu­fig durch Plan­än­de­run­gen, un­vor­her­ge­se­he­ne Um­stän­de auf der Bau­stel­le oder zu­sätz­li­che Wün­sche des Auf­trag­ge­bers. Sie be­tref­fen so­wohl die Bau­aus­füh­rung als auch die Ab­rech­nung und kön­nen zu hö­he­ren Kos­ten oder län­ge­ren Bau­zei­ten füh­ren. Pro­fes­si­o­nel­les Nach­trags­ma­nage­ment sorgt hier für ei­ne rechtssichere Abwicklung.

Worin liegt der Unterschied zwischen Nachtrag und Claim Management?

Ein Nach­trag ist die kon­kre­te An­pas­sung der ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen oder Prei­se. Claim Ma­nage­ment – im deutsch­spra­chi­gen Raum oft Nach­for­de­rungs­ma­nage­ment oder Nach­trags­ma­nage­ment ge­nannt – um­fasst den ge­sam­ten Pro­zess: von der Er­fas­sung ei­ner Ab­wei­chung über die Prü­fung, Kal­ku­la­ti­on und An­mel­dung der Nach­trags­for­de­run­gen bis hin zur Ver­hand­lung mit dem Auf­trag­ge­ber. Wäh­rend al­so der Nach­trag das Er­geb­nis ist, be­schreibt Claim Ma­nage­ment die Methodik.

Welche Arten von Nachträgen gibt es im Bauwesen?

In der Bau­pra­xis un­ter­schei­det man drei we­sent­li­che Ar­ten von Nachträgen:

  • Leis­tungs­än­de­run­gen: An­pas­sun­gen des vereinbarten Bausolls
  • Men­gen­meh­run­gen: Über­schrei­ten ge­plan­ter Men­gen mit Vergütungsanpassung
  • Zu­sätz­li­che Leis­tun­gen: Bau­leis­tun­gen, die im ur­sprüng­li­chen Ver­trag nicht enthalten waren

Je­de Art un­ter­liegt ei­ge­nen Re­geln nach VOB/B oder BGB, wes­halb die rich­ti­ge Zu­ord­nung ent­schei­dend für ei­ne transparente Abrechnung ist.

Welche Rechtsgrundlagen gelten für Nachträge?

Nach­trä­ge im Bau­ver­trag stüt­zen sich auf kla­re recht­li­che Grund­la­gen. Maß­geb­lich sind das BGB (§ 650b, § 650c), das An­ord­nungs­recht und die Ver­gü­tungs­an­pas­sung re­gelt, so­wie die VOB/B Teil B, ins­be­son­de­re § 2 zu Men­gen­än­de­run­gen und zu­sätz­li­chen Leis­tun­gen. In Pla­nungs­pro­jek­ten greift zu­dem die Ho­no­rar­ord­nung für Ar­chi­tek­ten und In­ge­nie­u­re (HOAI). Die­se Nor­men bil­den die Grund­la­ge für die rechtssichere Abwicklung und Dokumentation von Nachtragsforderungen in Bauprojekten.

Wer meldet einen Nachtrag an – und wann?

In der Re­gel ist der Auf­trag­neh­mer ver­pflich­tet, Nach­for­de­run­gen bzw. Nach­trä­ge früh­zei­tig und schrift­lich beim Auf­trag­ge­ber ein­zu­rei­chen. Ei­ne kla­re An­mel­dung schafft Trans­pa­renz und ver­mei­det spä­te­re Miss­ver­ständ­nis­se oder Streit. Er­folgt die Mel­dung un­mit­tel­bar nach Er­ken­nen der Ab­wei­chung, las­sen sich Nach­trags­for­de­run­gen rechtssicher in die Bau­ver­trags­ab­wick­lung in­te­grie­ren und Ter­mi­ne oder Kos­ten schnell anpassen.

Welche Unterlagen gehören in eine Nachtragsanmeldung?

Ei­ne voll­stän­di­ge Nach­trags­an­mel­dung soll­te die Do­ku­men­ta­ti­on al­ler re­le­van­ten Inhalte umfassen:

  • Nach­voll­zieh­ba­re Be­grün­dung und De­fi­ni­ti­on der Abweichung
  • Ab­gren­zung zum ursprünglichen Vertrag
  • Tech­ni­sche Be­grün­dung mit Be­zug auf die Bauleistungen
  • Kal­ku­la­ti­on der Kos­ten und Vergütungsanpassung
  • Dar­stel­lung der Terminfolgen
  • Be­le­ge wie Plä­ne, Pro­to­kol­le, Fo­tos oder Angebote

Nur so kann der Auf­trag­ge­ber die For­de­rung prü­fen und Miss­ver­ständ­nis­se in der Baupraxis vermeiden.

Wie wird ein Nachtrag kalkuliert?

Die Kal­ku­la­ti­on ei­nes Nach­trags er­folgt auf Grund­la­ge der Ur­kal­ku­la­ti­on des ur­sprüng­li­chen An­ge­bots. Typ­i­sche Me­tho­den sind die Fort­schrei­bung vor­han­de­ner Ein­heits­prei­se, Zu­schlä­ge ge­mäß An­ge­bots­kal­ku­la­ti­on oder Nachweispreise. Ziel ist ei­ne trans­pa­ren­te und prüf­fä­hi­ge Auf­be­rei­tung, die Auf­trag­neh­mer und Auf­trag­ge­ber glei­cher­ma­ßen ab­si­chert. Ei­ne sorg­fäl­ti­ge Kal­ku­la­ti­on ist zu­dem die Ba­sis für ei­ne rechtssichere Abrechnung nach VOB/B.

Wie werden Mengenmehrungen nach VOB/B abgerechnet?

Weicht die tat­säch­lich aus­ge­führ­te Men­ge ei­ner Bau­leis­tung we­sent­lich von der im Bau­ver­trag vor­ge­se­he­nen Men­ge ab, greift VOB/B § 2. Über­schrei­ten die Men­gen­meh­run­gen die To­le­ranz­gren­zen, kön­nen Ein­heits­prei­se an­ge­paßt oder neu ver­han­delt wer­den. Ei­ne sau­be­re Do­ku­men­ta­ti­on der Bau­aus­füh­rung ist ent­schei­dend, um An­sprü­che kor­rekt gel­tend zu ma­chen und die Ver­gü­tungs­an­pas­sung transparent darzustellen.

Was ist der Unterschied zwischen Behinderungsanzeige und Nachtrag?

Ei­ne Be­hin­de­rungs­an­zei­ge dient der Do­ku­men­ta­ti­on von Ver­zö­ge­run­gen oder Un­ter­bre­chun­gen im Bau­ab­lauf, et­wa durch feh­len­de Plä­ne oder Lie­fer­eng­päs­se. Ein Nach­trag hin­ge­gen be­trifft Än­de­run­gen an Bau­leis­tun­gen, Prei­sen oder Ter­mi­nen. Bei­de In­stru­men­te ha­ben un­ter­schied­li­che In­hal­te und Grund­la­gen, ste­hen je­doch im en­gen Zu­sam­men­hang, da Ver­zö­ge­run­gen häu­fig auch Nach­trags­for­de­run­gen nach sich ziehen.

Welche Risiken entstehen ohne professionelles Nachtragsmanagement?

Oh­ne struk­tu­rier­tes Nach­trags­ma­nage­ment dro­hen gra­vie­ren­de Ri­si­ken: nicht ver­gü­te­te Mehr­leis­tun­gen, Streit zwi­schen Ver­trags­part­nern, Ver­zö­ge­run­gen in der Bau­aus­füh­rung, feh­ler­haf­te Ab­rech­nung oder lang­wie­ri­ge ju­ris­ti­sche Aus­ei­nan­der­set­zun­gen. Pro­fes­si­o­nel­le Ab­wick­lung sorgt für rechtssichere Do­ku­men­ta­ti­on, kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Auf­trag­ge­ber und mi­ni­miert die Ge­fahr von Missverständnissen und Fehlern.

Gilt Nachtragsmanagement auch bei Pauschalverträgen?

Ja. Auch in Pau­schal­ver­trä­gen kön­nen Nach­trä­ge er­for­der­lich sein, wenn zu­sätz­li­che oder ge­än­der­te Leis­tun­gen auf­tre­ten. Ent­schei­dend ist, die er­brach­ten Bau­leis­tun­gen sau­ber von der pau­schal ver­ein­bar­ten Leis­tung ab­zu­gren­zen. Nur durch prä­zi­se Do­ku­men­ta­ti­on und kla­re An­mel­dung der Nach­for­de­run­gen läßt sich si­cher­stel­len, dass Auf­trag­neh­mer An­spruch auf ei­ne Vergütungsanpassung haben.

Wie unterstützt LPI beim Nachtragsmanagement?

LPI be­glei­tet Auf­trag­ge­ber und Auf­trag­neh­mer im ge­sam­ten Pro­zess des Nach­trags­ma­nage­ments. Wir prü­fen die tech­ni­schen und recht­li­chen Grund­la­gen, er­stel­len prüf­fä­hi­ge Nach­trags­un­ter­la­gen, füh­ren die Do­ku­men­ta­ti­on und be­glei­ten Ver­hand­lun­gen. Zu­sätz­lich bie­ten wir Schu­lun­gen und Vor­la­gen zur Ab­wick­lung von Nach­trä­gen in Bau­pro­jek­ten. So wird si­cher­ge­stellt, dass Nach­for­de­run­gen ef­fi­zi­ent, trans­pa­rent und rechtssicher bearbeitet werden.