BAUWERKSDIAGNOSTIK & PRÜFTECHNIK

Bohrkernentnahme für belastbare Substanzanalysen

Wir gewinnen physische Probekörper für quantitative Aussagen über die Materialgüte – vibrationsfrei, maßhaltig und rechtssicher.

Zertifizierte Entnahme nach DIN EN 12504-1 für Beton, Asphalt und Mauerwerk..

Zerstörungsfreie Voruntersuchung mittels Georadar zur Vermeidung von Bewehrungstreffern.

Fachgerechter Verschluss der Entnahmestellen inklusive Brandschutz-Wiederherstellung.

VON DER PROBENAHME BIS ZUR
STATISCHEN BEWERTUNG
Bohrkernentnahme LPI Ingenieurgesellschaft mbH
TECHNOLOGISCHE EXZELLENZ

Diamantkernbohrtechnik für höchste Genauigkeit

Die Bohrkernentnahme ist der „Goldstandard“ der Diagnostik. Während zerstörungsfreie Verfahren wertvolle Indizien liefern, erlaubt erst der physische Probekörper eine direkte Laboranalyse der Druckfestigkeit. Wir setzen modernste Diamant-Nass- und Trockenbohrverfahren ein, die nahezu vibrationsfrei arbeiten und so die Gefügestruktur des Kerns für valide Ergebnisse schützen.

Unsere Kompetenzen für Ihr Projekt

So funktioniert die Zusammenarbeit

Bohrkernentnahme LPI Ingenieurgesellschaft mbH

01

Beratung

Wir analysieren Ihre Fragestellung individuell und entwickeln eine fachlich fundierte Prüfstrategie – unabhängig, neutral und lösungsorientiert.

02

Untersuchung

Unsere Expert:innen führen alle relevanten Untersuchungen durch und analysieren die Proben im eigenen Labor – schnell, präzise und gerichtsfest.

03

Planung

Basierend auf den Ergebnissen erstellen wir eine fundierte Planung und sprechen klare Empfehlungen für die nächsten Schritte aus.

04

Überwachung

Auf Wunsch begleiten wir die Umsetzung fachlich und sichern durch Nachprüfungen und Qualitätssicherung die nachhaltige Wirksamkeit der Maßnahmen.

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Im Überblick

Weitere Informationen zum Thema Bohrkernentnahme

Beton- und Mauerwerksdiagnostik im Bestand

Quantitative Festigkeitsbewertung und in-situ Analyse

Die Bohrkernentnahme gilt im Bauwesen als der „Goldstandard“ der Werkstoffprüfung, da sie als einziges Verfahren direkte und rechtsverbindliche Aussagen über die tatsächliche Materialfestigkeit im Inneren eines Bauteils erlaubt. Während zerstörungsfreie Prüfverfahren (ZfP) wie der Rückprallhammer wertvolle qualitative Indizien liefern, ermöglicht erst der physische Probekörper eine quantitative Laboranalyse der in-situ Druckfestigkeit gemäß DIN EN 13791.

Besonders bei Umnutzungen oder Zweifeln an der Betonqualität ist diese diagnostische Präzision essenziell. Wir setzen hierbei auf das kombinierte Verfahren: Durch die großflächige Erfassung mittels ZfP und die gezielte Kalibrierung durch eine geringe Anzahl an Bohrkernen minimieren wir den Eingriff in die Bausubstanz bei gleichzeitig maximaler statistischer Sicherheit. Vor jeder Bohrung führen wir eine präzise Bewehrungsortung (z. B. mittels Georadar) durch, um die strukturelle Integrität des Tragwerks zu wahren und kostspielige Instandsetzungsmaßnahmen durch Bewehrungstreffer zu vermeiden.

Schichtdiagnostik und operative Sicherheit

Qualitätssicherung im Asphalt- und Infrastrukturbau

Im Straßen- und Tiefbau ist die Gewinnung von Bohrkernen das zentrale Werkzeug für Kontrollprüfungen nach Abschluss von Asphaltierungsarbeiten. Hierbei liegt der Fokus primär auf der Schichtdiagnostik und der Geometrie des Straßenkörpers gemäß DIN EN 12697-27.

Die entnommenen Kerne liefern präzise Daten über die Dicke der einzelnen Schichten (Deck-, Binder- und Tragschicht) sowie deren Verbund untereinander. Im Labor analysieren wir zudem den Hohlraumgehalt und den Verdichtungsgrad. Ein optimales Gefüge ist die Grundvoraussetzung für die Dauerhaftigkeit einer Verkehrsfläche: Nur so lässt sich verhindern, dass Frost und Wasser zu frühzeitigen Schäden führen oder thermische Ausdehnungen im Sommer zu Verformungen und Spurrinnen führen.

Operative Präzision und Brandschutz-Sicherheit

Fachgerechte Durchführung und Wiederherstellung der Bauteilfunktion

Die Qualität der Diagnose beginnt bereits bei der operativen Durchführung auf der Baustelle. Unsere Kernbohrsysteme arbeiten vibrationsfrei und maßhaltig mittels Industriediamant-Segmenten, um die Mikrostruktur der Probekörper nicht zu schädigen. Je nach Umgebungsbedingung wählen wir zwischen dem staubarmen Nassbohrverfahren für bewehrten Beton oder dem Trockenbohrverfahren für sensible Innenbereiche oder Porenbeton.

Ein entscheidender Aspekt unserer Arbeit ist die fachgerechte Wiederherstellung der Bauteilfunktion. Jede Bohrung hinterlässt eine Fehlstelle, die statisch, bauphysikalisch und vor allem brandschutztechnisch sicher verschlossen werden muss. Wir gewährleisten die brandschutztechnische Abschottung nach DIN 4102-4, um den Feuerwiderstand von Wänden und Decken (z. B. F90-Klassifizierung) lückenlos aufrechtzuerhalten. Jede Entnahme wird zudem digital dokumentiert und kann direkt in bestehende BIM-Modelle integriert werden, um einen „Digitalen Zwilling“ des aktuellen Bauwerkszustands zu schaffen.