Bauwerksdiagnostik

Chloridanalytik & Korrosionsprognose

Schutz der Bausubstanz durch präzise Daten: Wir analysieren Chlorideinträge und bewerten die Dauerhaftigkeit Ihrer Stahlbetonbauwerke.

Analyse von Chlorideintragstiefen und Konzentrationsprofilen.

Mathematische Modellierung der Restlebensdauer.

Fachgerechte Planung von Instandsetzungsstrategien wie dem KKS.

Fundierte Gutachten sichern die
Standsicherheit Ihrer Infrastruktur
Chloridanalytik LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Expertise

Verständnis der Transportmechanismen

Beton ist ein komplexes Porensystem. Chloride gelangen durch Diffusion oder Kapillartransport in die Matrix und gefährden die Passivschicht der Bewehrung. Unsere Analysen berücksichtigen Effekte wie die Konvektionszone, um eine Unterschätzung der Belastung in der Tiefe auszuschließen.

Unsere Kompetenzen für Ihr Projekt

So funktioniert die Zusammenarbeit

Chloridanalytik LPI Ingenieurgesellschaft mbH

01

Beratung

Wir analysieren Ihre Fragestellung individuell und entwickeln eine fachlich fundierte Prüfstrategie – unabhängig, neutral und lösungsorientiert.

02

Untersuchung

Unsere Expert:innen führen alle relevanten Untersuchungen durch und analysieren die Proben im eigenen Labor – schnell, präzise und gerichtsfest.

03

Planung

Basierend auf den Ergebnissen erstellen wir eine fundierte Planung und sprechen klare Empfehlungen für die nächsten Schritte aus.

04

Überwachung

Auf Wunsch begleiten wir die Umsetzung fachlich und sichern durch Nachprüfungen und Qualitätssicherung die nachhaltige Wirksamkeit der Maßnahmen.

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Dessau

Kathodischer Korrosionsschutz / Betoninstandsetzung

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Nienburg/ Weser

Bauwerksdiagnostik Parkhaus Nienburg

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Wedtlenstedt

Bauüberwachung und Fertigungsüberwachung

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Oldenburg

Interdisziplinäre Betoninstandsetzung in Oldenburg – Alles aus einer Hand

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Baustofftechnologische Untersuchungen Binnenhafen und Mole

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Bremerhaven

Baustoffuntersuchung Kaimauer Bremerhaven

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Im Überblick

Weitere Informationen zum Thema Chloridanalytik & Korrosionsprognose

Methodik und Laboranalytik

Vom qualitativen Indikator zur präzisen Quantifizierung

In der modernen Bauwerksdiagnostik setzen wir auf ein methodisch gestuftes Verfahren, um den Zustand von Stahlbetonbauwerken objektiv und belastbar zu erfassen. Während qualitative Vorprüfungen vor Ort – wie der Silbernitrat-Sprühtest – schnelle erste Indizien für eine potenzielle Chloridbelastung liefern, bildet die quantitative Analyse in unserem Labor das Rückgrat jeder seriösen Instandsetzungsplanung.

Hierbei nutzen wir die argentometrische Titration nach Volhard, um den säurelöslichen Gesamtchloridgehalt präzise zu bestimmen. Dieser Prozess ist essenziell, da er nicht nur die freien, korrosiv wirksamen Ionen erfasst, sondern das gesamte Potenzial einer künftigen Schadensentwicklung aufzeigt. Durch diese Labordaten transformieren wir vage Vermutungen in harte Fakten für Ihre Investitionsentscheidung.

Chloridprofile und Modellierung

Die mathematische Prognose der verbleibenden Restlebensdauer

Ein punktueller Messwert an der Bewehrung liefert lediglich eine Momentaufnahme des Ist-Zustandes. Um jedoch die zukünftige Sicherheit eines Bauwerks bewerten zu können, erstellen wir detaillierte Chloridprofile durch eine präzise Tiefenstaffelung der Probenahme. Wir gewinnen Bohrmehlproben in definierten Intervallen (z. B. 0–15 mm, 15–30 mm), um den exakten Gradienten des Chlorideintrags abzubilden.

Diese Profile dienen als entscheidende Eingangsdaten für die mathematische Modellierung nach dem 2. Fick’schen Diffusionsgesetz. Durch dieses „Curve-Fitting“ bestimmen wir den apparenten Diffusionskoeffizienten und können so verlässlich prognostizieren, wann der kritische korrosionsauslösende Chloridgehalt die Tiefe der Bewehrung erreichen wird. Diese Weitsicht verhindert sprödes Versagen durch Lochfraßkorrosion, die oft ohne sichtbare Anzeichen an der Betonoberfläche verläuft.

Bewertung und Instandsetzungsstrategien

Datengestützte Lösungen für dauerhafte Infrastrukturbauwerke

Die Ergebnisse unserer Chloridanalysen bilden die Grundlage für die Wahl des technisch und wirtschaftlich optimalen Instandsetzungsverfahrens. Wir bewerten dabei nicht nur Schwellenwerte wie den Orientierungspunkt von 0,5 M.-%/z, sondern setzen die Konzentrationen stets in Bezug zum statischen System und den Umgebungsbedingungen des Bauteils.

Dank unserer tiefen fachlichen Expertise beraten wir Sie umfassend zu modernen Alternativen zum klassischen Betonabtrag. Besonders bei statisch sensiblen Infrastrukturbauwerken oder Parkhäusern bietet der Kathodische Korrosionsschutz (KKS) signifikante Vorteile. Durch das Anlegen eines kontrollierten Schutzstroms wird die anodische Eisenauflösung physikalisch unterbunden, wodurch chloridbelasteter Beton oft im Bauwerk verbleiben kann. Dies sichert die Langlebigkeit Ihrer Substanz bei minimiertem Eingriff in das Tragwerk.