ZERSTÖRUNGSFREIE ZUSTANDSDIAGNOSTIK

Potenzialfeldmessung (PFM)

Präzise Ortung aktiver Bewehrungskorrosion zur Erstellung wirtschaftlich optimierter Sanierungskonzepte.

Frühzeitige Lokalisierung von Korrosionsherden, noch bevor äußere Schäden wie Risse oder Abplatzungen sichtbar werden.

Zerstörungsfreies elektrochemisches Prüfverfahren zur objektiven Bewertung des Instandsetzungsbedarfs.

Präzise Abgrenzung geschädigter Bereiche zur Reduktion unvorhergesehener Mengenmehrungen bei der Bauausführung.

Detaillierte Bauwerksdiagnose für die
Standsicherheit Ihrer Infrastruktur
Potenzialfeldmessung LPI Ingenieurgesellschaft mbH
MESSTECHNIK & VERFAHREN

Elektrochemische Präzision an der Betonoberfläche

Die Potenzialfeldmessung nutzt die physikalische Tatsache, dass bei der Korrosion von Stahl im Beton elektrochemische Potenziale entstehen. Durch systematische Messungen der Spannung zwischen der Bewehrung und einer kalibrierten Referenzelektrode an der Oberfläche können wir korrosionsaktive Anoden präzise detektieren. Dieses Verfahren ist ein zentrales Instrument für die Erhaltungsplanung von Parkhäusern, Brücken und Tunneln, da es eine gezielte Instandsetzung ermöglicht und so den notwendigen Betonabtrag auf ein Minimum reduziert.

Unsere Kompetenzen für Ihr Projekt

So funktioniert die Zusammenarbeit

Potenzialfeldmessung LPI Ingenieurgesellschaft mbH

01

Beratung

Wir analysieren Ihre Fragestellung individuell und entwickeln eine fachlich fundierte Prüfstrategie – unabhängig, neutral und lösungsorientiert.

02

Untersuchung

Unsere Expert:innen führen alle relevanten Untersuchungen durch und analysieren die Proben im eigenen Labor – schnell, präzise und gerichtsfest.

03

Planung

Basierend auf den Ergebnissen erstellen wir eine fundierte Planung und sprechen klare Empfehlungen für die nächsten Schritte aus.

04

Überwachung

Auf Wunsch begleiten wir die Umsetzung fachlich und sichern durch Nachprüfungen und Qualitätssicherung die nachhaltige Wirksamkeit der Maßnahmen.

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Im Überblick

Weitere Informationen zum Thema Potenzialfeldmessung

Grundlagen der Korrosionsdiagnostik

Der Mechanismus der chloridinduzierten Korrosion

Stahl in gesundem Beton ist durch ein hochalkalisches Milieu (pH 12,5–13,5) und eine Passivschicht geschützt. Dringen jedoch Chloride – etwa durch Taumittel in Parkhäusern – bis zur Bewehrung vor, wird dieser Schutz lokal durchbrochen. Es kommt zu ausgeprägtem Lochfraß und schnellem Querschnittsverlust, oft ohne äußere Warnsignale. Die Potenzialfeldmessung identifiziert diese aktiven Korrosionselemente durch die Erfassung der Potenzialdifferenzen von mehreren hundert Millivolt, die sich bis an die Betonoberfläche ausbreiten.

Interpretation und Instandsetzungsplanung

Datenauswertung mittels Isopotenziallinien und Statistik

Die Transformation der Messdaten in eine Entscheidungsgrundlage erfolgt durch grafische Isopotenzialpläne, die korrosionsaktive Bereiche visuell abgrenzen. Da absolute Grenzwerte durch Faktoren wie Betonfeuchte, Überdeckung oder Zementart beeinflusst werden, nutzen wir die Summenhäufigkeitsanalyse zur Definition objektspezifischer Knickpunkte. Dieser Ingenieuransatz ermöglicht den Übergang von pauschalen Sanierungen zu bedarfsgerechten Konzepten, was in der Praxis oft Einsparungen im siebenstelligen Bereich durch minimierten Betonabtrag ermöglicht.