Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

Schadstoffmanagement & Rückbauplanung

Wir er­schlie­ßen die im Bau­be­stand ge­bun­de­nen Ma­te­ri­al­res­sour­cen ver­ant­wor­tungs­voll und ef­fi­zi­ent. Da­bei dient un­ser Schad­stoff­ma­na­ge­ment als zen­tra­les In­stru­ment für Ih­re tech­ni­sche Projektabsicherung.

Höchste Planungssicherheit durch Labordiagnostik nach VDI 6202.

Kostensicherheit durch strukturierte Schadstoffkataster und Mengenermittlung.

Nachhaltigkeit durch Urban Mining und zirkuläre Rückbaukonzepte.

ERFOLGREICHES RISIKOMANAGEMENT
IST PLANBAR
Schadsstoffe LPI Ingenieurgesellschaft mbH
INGENIEURTECHNISCHE KERNKOMPETENZ

Labordiagnostik trifft auf strategische Rückbauplanung

Durch die In­te­gra­ti­on un­se­res haus­ei­ge­nen Schad­stoff­la­bors bie­ten wir ei­ne schell­le, hoch­spe­zi­a­li­sier­te Di­ag­nos­tik. Wir i­den­ti­fi­zie­ren ver­deck­te Ri­si­ken, be­vor sie zu Bau­ver­zö­ge­run­gen führen.

Ablauf

So funktioniert das Schadstoffmanagement bei LPI

Schadsstoffe LPI Ingenieurgesellschaft mbH

01

Erkundung

Historische Recherche und Entwicklung einer fachlich fundierten Prüfstrategie zur Identifikation von Verdachtsmomenten.

02

Diagnostik

Systematische Probenahme und Analyse im hauseigenen Labor zur quantifizierbaren Bestimmung der Schadstoffbelastung.

03

Kataster & Konzepte

Erstellung digitaler Schadstoffkataster sowie detaillierter Rückbau- und Entsorgungskonzepte nach KrWG.

04

Sanierungsleitung

Ingenieurtechnische Steuerung des Rückbaus und Überwachung der Schutzmaßnahmen nach TRGS 519 / 521.

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Im Überblick

Weitere Informationen zum Thema Schadstoffmanagement

Die stoffliche Dimension

Gebäudeschadstoffe als technisches und ökologisches Erbe

Gebäudeschadstoffe sind das Resultat jahrzehntelanger bauchemischer Optimierungen, die unter heute oft obsoleten Sicherheitsstandards erfolgten. Für ein spezialisiertes Ingenieurbüro wie LPI ist die präzise Kenntnis dieser Stoffe entscheidend, da sie die physikalischen und chemischen Rahmenbedingungen jeder Sanierung diktieren. Schadstoffe wie Asbest, PCB, PAK oder KMF wurden aufgrund ihrer technischen Eigenschaften massenhaft verbaut, stellen jedoch heute bei jeder mechanischen Einwirkung ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Die besondere Herausforderung für unsere Ingenieure liegt dabei in der Identifikation verdeckter Schadstoffe, die oft erst durch eine systematische Probenahme nach VDI 6202 Blatt 3 zweifelsfrei nachweisbar sind. Eine mangelhafte Untersuchung in der Planungsphase führt unweigerlich zu Bauverzögerungen und massiven Kostenexplosionen, wenn Schadstoffe erst während der Ausführung entdeckt werden.

Das Verständnis dieser komplexen Stoffgruppen ermöglicht es LPI, bereits in der Phase der Grundlagenermittlung eine fachlich fundierte Prüfstrategie zu entwickeln. Dies ist insbesondere bei der energetischen Sanierung von Bedeutung, da hierbei oft tiefe Eingriffe in die Gebäudehülle erfolgen, in der Schadstoffe wie asbesthaltige Faserzementplatten oder PAK-haltige Abdichtungen verborgen sein können. Unsere interdisziplinäre Struktur verknüpft dabei die Bauwerksdiagnostik direkt mit der chemischen Analytik unseres hauseigenen Labors. Eine verlässliche und dokumentierte Untersuchung bietet dem Bauherrn die notwendige Projektabsicherung gegen unvorhersehbare Risiken aus der Missachtung des Arbeitsschutzes oder einer mangelhaften Abfallentsorgung.

Rückbauplanung und Entsorgungskonzepte

Verlässliches Abfallmanagement

Die Rückbauplanung ist bei LPI die logische Konsequenz aus der vorangegangenen Schadstoffuntersuchung. Sie beschreibt den ingenieurtechnisch kontrollierten Prozess, bei dem ein Gebäude systematisch in seine Bestandteile zerlegt wird, um Schadstoffe sicher auszuschleusen und wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. Während ein konventioneller Abbruch oft nur auf die reine Beseitigung der Struktur abzielt, ist der von uns geplante kontrollierte Rückbau ein zentrales Verfahren der modernen Kreislaufwirtschaft. Durch die gezielte Trennung von Schad- und Wertstoffen minimieren wir nicht nur die technischen Risiken auf der Baustelle, sondern optimieren auch massiv die Entsorgungskosten durch sortenreine Fraktionen.

Ein modernes Entsorgungskonzept muss dabei die fünfstufige Abfallhierarchie nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) abbilden, die von der Vermeidung über das Recycling bis hin zur Beseitigung reicht. In Regionen wie Nordrhein-Westfalen ist ein solches Konzept ab bestimmten Abfallmengen sogar zwingende Voraussetzung für die Projektdurchführung. LPI betrachtet Gebäude hierbei als wertvolle Materiallager – das Prinzip des sogenannten „Urban Mining“. Die Integration digitaler Schadstoffkataster in BIM-Modelle ermöglicht es uns, Materialmengen und Qualitäten bereits vor dem ersten Rückbauschritt transparent zu machen. Dieser Ansatz steigert nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit Ihres Projekts, sondern sichert durch belastbare Daten auch maßgeblich die Wirtschaftlichkeit Ihrer Immobilie ab.