ZERSTÖRUNGSFREIE PRÜFUNG (ZfPBau)

Radaruntersuchungen im Bauwesen

Hochauflösende Einblicke in die Bausubstanz – präzise, schnell und ohne Substanzverlust.

Zerstörungsfreie Ortung von Bewehrung, Spanngliedern und Leitungen.

Dreidimensionale Visualisierung innerer Bauteilstrukturen (3D-Imaging).

Rechtssichere Bestandsaufnahme gemäß DGZfP-Merkblatt B 10.

KOSTSPIELIGE ANBOHRSCHÄDEN VERMEIDEN
DURCH PRÄZISE RADAR-DIAGNOSTIK
Zerstörungsfreie Untersuchungen Radar LPI Ingenieurgesellschaft mbH
UNSERE KOMPETENZ

Das Unsichtbare sichtbar machen: Georadar in der Ingenieurpraxis

Das Radarverfahren (Ground Penetrating Radar) ist unser Schlüssel für die detaillierte Bauwerksdiagnostik. Durch den Einsatz hochfrequenter elektromagnetischer Impulse gewinnen wir zerstörungsfrei Erkenntnisse über Bewehrungsverläufe, Bauteildicken und verborgene Fehlstellen. Ob im Brückenbau zur Ortung von Spanngliedern oder im Hochbau zur Bestandsaufnahme bei Umnutzungen – unsere zertifizierten Experten (nach DIN EN ISO 9712) liefern Ihnen die Datengrundlage für eine wirtschaftliche und statisch fundierte Instandsetzungsplanung.

Unsere Kompetenzen für Ihr Projekt

So funktioniert die Zusammenarbeit

Zerstörungsfreie Untersuchungen Radar LPI Ingenieurgesellschaft mbH

01

Beratung

Wir analysieren Ihre Fragestellung individuell und entwickeln eine fachlich fundierte Prüfstrategie – unabhängig, neutral und lösungsorientiert.

02

Untersuchung

Unsere Expert:innen führen alle relevanten Untersuchungen durch und analysieren die Proben im eigenen Labor – schnell, präzise und gerichtsfest.

03

Planung

Basierend auf den Ergebnissen erstellen wir eine fundierte Planung und sprechen klare Empfehlungen für die nächsten Schritte aus.

04

Überwachung

Auf Wunsch begleiten wir die Umsetzung fachlich und sichern durch Nachprüfungen und Qualitätssicherung die nachhaltige Wirksamkeit der Maßnahmen.

Jetzt Referenzen filtern

Sortiert nach:

Zerstörungsfreie Untersuchungen Radar LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Köln

Errichtung einer Notleiteranlage

Mehr erfahren

Zerstörungsfreie Untersuchungen Radar LPI Ingenieurgesellschaft mbH

Dachsanierung als Gründach in Niedersachsen

Mehr erfahren

Zerstörungsfreie Untersuchungen Radar LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Worms

Vollautomatisches Überwachungssystem Synagoge

Mehr erfahren

Zerstörungsfreie Untersuchungen Radar LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Hamburg

Bauzeitmonitoring Alsterschwimmhalle

Mehr erfahren

Zerstörungsfreie Untersuchungen Radar LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Bürstadt

Instandsetzung Rampe

Mehr erfahren

Zerstörungsfreie Untersuchungen Radar LPI Ingenieurgesellschaft mbH
Duisburg

Bauwerksdiagnostik Wasserturm

Mehr erfahren

Im Überblick

Weitere Informationen zum Thema Zerstörungsfreie Radaruntersuchungen

Physikalische Grundlagen & Präzision

Elektromagnetische Wellenausbreitung und Tiefenbestimmung

Die Funktionsweise des Radars basiert auf der Reflexion elektromagnetischer Wellen an Grenzflächen mit unterschiedlichen Dielektrizitätszahlen. Da sich die Wellengeschwindigkeit im Material abhängig von der Stoffkonstante ändert, ermöglicht die präzise Laufzeitmessung eine Tiefenbestimmung mit einer Unsicherheit von oft unter 0,5 cm. Durch kalibrierte Messungen an Referenzpunkten wandeln wir zeitliche Signale in exakte geometrische Tiefenangaben um.

Diese Präzision ist unerlässlich für die Beurteilung der Betondeckung oder die Vorbereitung von Kernbohrungen in statisch relevanten Bereichen, um die Tragstruktur nicht zu gefährden.

Methodik & moderne Gerätetechnik

Von der Hyperbelanalyse zur 3D-Visualisierung (Time-Slices)

Punktförmige Reflektoren wie Bewehrungsstäbe erscheinen in den Rohdaten als charakteristische Hyperbeln. Mittels digitaler Signalverarbeitung – wie dem Background Removal und der Migration – ziehen wir diese Energie rechnerisch auf den Scheitelpunkt zusammen, um ein realitätsnahes Abbild des Bauteilinneren zu erzeugen. Bei rasterförmigen Scans fusionieren wir die Daten zu horizontalen Schnitten (Time-Slices), die Bewehrungsverläufe und Leitungen anschaulich visualisieren.

Unsere hochauflösenden Antennen bis 2,6 GHz machen selbst engmaschige Strukturen sichtbar, während niederfrequente Systeme für die Baugrunderkundung und Tunneldiagnostik eingesetzt werden.

Strategische Relevanz & Wirtschaftlichkeit

Risikominimierung und Kostenersparnis bei der Instandsetzung

Die Investition in eine Radaruntersuchung amortisiert sich oft bereits durch die Vermeidung eines einzigen Anbohrschadens an der Haupttragbewehrung oder an Spanngliedern. Darüber hinaus erlaubt die flächige Kenntnis des Bauwerkszustands eine gezielte „Schlüsselloch-Chirurgie“ statt pauschaler Verstärkungsmaßnahmen. Durch die Validierung von Bestandsplänen reduzieren wir statistische Unsicherheiten in der Statik, was oft den Nachweis einer ausreichenden Tragfähigkeit ohne teuren Ersatzneubau ermöglicht.

Radar ist damit die ökonomischste Methode, um Planungssicherheit bei maximalem Erhalt der Bausubstanz und minimalem CO2-Fußabdruck zu garantieren.

Normen & Qualitätsstandards

Konformität mit DGZfP-Merkblatt B 10 und ZTV-ING

Unsere Ingenieurleistungen folgen strikt den aktuellen nationalen Standards, insbesondere dem im Januar 2025 aktualisierten DGZfP-Merkblatt B 10. Wir stellen sicher, dass alle Messungen durch Personal durchgeführt werden, das gemäß DIN EN ISO 9712 qualifiziert und zertifiziert ist. Dies garantiert eine fachgerechte Dokumentation, die den hohen Anforderungen der ZTV-ING für Infrastrukturprojekte des Bundes und der Nachrechnungsrichtlinie für Straßenbrücken entspricht.

Die Integration der Daten in digitale Systeme (SIB-Bauwerke / BIM) sichert zudem die langfristige Vergleichbarkeit und Transparenz Ihrer Bauwerkshistorie.