Bauwerksdiagnostik an einem Tunnelbauwerk in Süddeutschland

Im Rahmen einer geplanten Streckensperrung untersuchte unser Team rund 2,5 km Tunnelbauwerk mittels zerstörender und zerstörungsfreier Prüfverfahren zur Zustandserfassung und Bewertung der Betonkonstruktion.

Erstellt von LPI Ingenieurgesellschaft mbH am 18.05.2026

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Bei einem unserer Projekte aus der Bauwerksdiagnostik in Süddeutschland hatten wir kürzlich regelrecht einen Tunnelblick.

Zu untersuchen waren ca. 2,5 km Strecke eines Tunnelbauwerks mit dem Ziel der Zustandserfassung für weitere Planungsschritte. Der Tunnel ist eine wichtige Hauptverkehrsstrecke in einem Ballungszentrum und besteht aus verschiedenen Bauwerks- und Tunnelformen. Zudem unterquert er bebautes Gebiet sowie einen Fluss.

Um die Festigkeitskennwerte und den Bauwerkszustand zu ermitteln, hat unser Bauwerksdiagnostik-Team vor Ort zerstörende und zerstörungsfreie Untersuchungen an den Betonbauteilen der Tunnelinnenschale vorgenommen:
- Bohrkernentnahmen: Ermittlung des makroskopischen Gefüges des Betons, der Druckfestigkeit und Oberflächenzugfestigkeit im eigenen Prüflabor
- Zerstörungsfreie Prüfungen: Betondeckungsmessungen und Durchführung von Rückprallhammerprüfungen als ergänzende Festigkeitsuntersuchung
- Bauteilöffnungen: inklusive Untersuchungen zur Carbonatisierungstiefe des Betons und dem enthaltenen Chloridgehalt zur Bewertung des Bewehrungszustands 

Unsere Bauwerksuntersuchungen fanden im Rahmen einer geplanten Streckensperrung statt, sodass es keinen zusätzlichen Einfluss auf den Zugverkehr gab. 

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