Faseroptisches Monitoring für präzise Zustandsdaten an einer Gewölbebrücke

Monitoring in luftiger Höhe: 40 Meter Faser für präzise Messdaten.

Erstellt von LPI Ingenieurgesellschaft mbH am 11.08.2026

Lesezeit: 3 Minuten

Schnelle und präzise Arbeit unseres Monitoring-Teams:
Für die DB InfraGO AG haben wir innerhalb von zwei Tagen ein faseroptisches Messsystem (DFOS) an einem der Nebenbögen einer Gewölbebrücke mit einem Haupt- und zwei Nebenbögen installiert. Die zugrunde liegende Glasfasertechnologie nutzt kurze Lichtimpulse, deren rückgestreute Signale hochauflösend analysiert werden, um verteilte Dehnungsmessungen mit hoher räumlicher Auflösung zu ermöglichen.

Ziel des Monitorings ist die detaillierte messtechnische Erfassung des Ausgangszustands des unverpressten Stampfbeton-Nebengewölbes. Die gewonnenen Messdaten dienen als Referenz für die Bewertung der Wirksamkeit der vorgesehenen Verpressmaßnahme, über die wir bereits in einem vorangegangene Beitrag berichtet haben. Der daraus resultierende Vorher-Nachher-Vergleich ermöglicht belastbare Aussagen über die Auswirkungen der Verpressung auf das Trag- und Verformungsverhalten der Konstruktion.

Eine besondere Herausforderung stellte die Überkopf-Installation des 40 m langen Sensors in einer Höhe von rund 18 m dar. Die Montage erfolgte von einem Steiger aus unter Verwendung eines Zweikomponentenklebers. Hierfür musste die Oberfläche zunächst sorgfältig vorbereitet werden. Anschließend wurde der Sensor temporär fixiert, um eine präzise Positionierung sicherzustellen, bevor die dauerhafte Verklebung erfolgte.

Vielen Dank an unseren Auftraggeber DB InfraGO AG für die gute Zusammenarbeit!

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