Tragwerkplanungsprojekt: Nachrechnung eines 115 Jahre alten Kreuzungsbauwerks

Nachrechnung eines 115 Jahre alten Kreuzungsbauwerks: Bewertung der Restnutzungsdauer trotz fortgeschrittener Korrosion

Erstellt von LPI Ingenieurgesellschaft mbH am 08.01.2026

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Ein spannendes Tragwerkplanungsprojekt aus dem letzten Jahr begleitet uns auch weiterhin.
Bei diesem Kreuzungsbauwerk in Nordrhein-Westfahlen wurden bei der Bauwerksregelbegutachtung 2025 starke Korrosionsschäden festgestellt. Die LPI Ingenieurgesellschaft mbH wurde daher mit der Nachrechnung beauftragt. Das Ziel ist es, die Restnutzungsdauer des 115 Jahre alten Bauwerkes, das ein elektrifiziertes Gleis überführt und vier elektrifizierte Gleise unterführt, neu zu bewerten und festzulegen. Dies erfolgt mittels finite Elementmethode (#SOFiSTiK). 
Bei dem Überbau handelt sich um einen genieteten Stahltrog aus Längs- und Querträgern mit einer Spannweite von 20,0 m. Aufgrud der vielen Lamellenbleche und -wechsel bestand die Herausforderung für LPI bei dem erstellten FE-Modell darin, dass viele Querschnitte modelliert werden mussten. Zur Validierung der Blechdicken aus den Bestandsplänen hat die LPI im Herbst vergangenen Jahres während einer nächtlichen Sperrpause die Stegblechdicken gemessen. Dies diente ebenfalls der Sicherstellung, dass der Stahl nicht durch Korrosion an Material verloren hat.

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